Das Training

Trainingszeiten

Mittwochs, von 18.00 - 20.00 Uhr für alle

in der Steverhalle in Senden
Trainer: Thomas

Freitags, von 19.00 - 21.00 Uhr für Fortgeschrittene ab 7. Kyu (Orangegurt) 
in der Hauptschulhalle (Edith-Stein Schule)
Trainer: Christian
 

Samstags, von 13.00 - 14.00 Uhr für Kinder ab 6 Jahren 
in der Hauptschulhalle (Edith-Stein Schule)  
Trainer: Christian

Samstags, von 14.00 - 16.00 Uhr für alle ab 10 Jahren
in der Hauptschulhalle (Edith-Stein Schule) 
Trainer: Christian

 

Im Trainingsalltag ist es üblich, die Teilnehmer zu korrigieren. Dabei ist ein Körperkontakt nicht zu verhindern. Sollte jemand damit ein Problem haben, bitte vor dem Trainingsbeginn Bescheid geben!

Das Training

 

Für Anfänger:

 

Alles Gute hat auch einen Anfang:

Doch um Gutes zu erreichen musst Du den Anfang machen. Du klickst auf die Trainingszeiten im Hauptmenü, suchst Dir die passende Zeit aus und gehst hin. Sofort mitmachen oder erst einmal zuschauen ist kein Problem. Hauptsache - Du kommst. Du kannst Dich natürlich auch bei den Aktiven informieren. Schnell wirst Du feststellen, dass wir aufgrund unserer Vereins"größe" recht familiär miteinander umgehen. Man kennt sich und niemand geht in der Masse unter.

Versuch es einfach einmal! 

 

Für Fortgeschrittene:

 

Der Weg zum Fortgeschrittenen ist lang aber immer interessant. Hast Du einmal ein gewisses Level im Karate erreicht dann geht es fast schon nicht mehr ohne.

Man erkennt langsam, dass die Kampfkunst auch im Alltag hilfreich sein kann. 

 

Für DAN-Träger:

 

Wenn man einmal die dunkelste Farbe aller Farben erreicht hat, ist der Weg für noch mehr geebnet.

Faszination in der Kampfkunst wird verinnerlicht. 

 

Trainingsformen

 

Junbi Undo (Aufwärmen)

 

Das Aufwärmen besteht aus einer Reihe von Übungen, die zur körperlichen und mentalen Vorbereitung auf das Training dienen. Dabei kommen Atemübungen, Stretching, Krafttraining, Entspannungsübungen etc. zur Anwendung.
Zum Teil besteht dieser Trainingsabschnitt aus traditionellen vorbereitenden Übungen (Junbi Undo), in denen Muskeln, Bänder und Sehnen gedehnt und gekräftigt werden. Charakteristisch für diese Übungen ist die Koordination mit der Atmung und Konzentration. Daneben sind die aktuellen Erkenntnisse aus der Sportphysiologie und Trainingslehre Leitfaden für das Training. 

 

Hojo Undo

 

Das traditionelle Krafttraining oder Hojo Undo ist eine Form des Krafttrainings, bei der die Bewegungen sehr nah an den Karatetechniken und dem Training orientiert sind. Spezielle Trainingshilfsmittel, die im Laufe der Geschichte entwickelt wurden und deren Wert belegt ist, kommen hierbei zur Anwendung. Diese traditionellen Trainingshilfsmittel bestehen aus natürlichen Materialien wie Holz, Eisen und Steinen.
Das Hojo Undo fördert die Entwicklung von Kraft, Ausdauer und Schlagkraft. Neben den erwähnten traditionellen Hilfsmitteln kommt auch das Makiwara (Sandsack, Schlagkissen und Schlagpfosten, etc.) zum Einsatz. 

 

Kihon = Grundtechniken


In diesem Teil des Trainings werden Fauststöße, Abwehren, Schlagtechniken, Würfe, Gelenkhebel, Tritte etc. geübt.
Dies geschieht wahlweise in Einzelübungen oder zusammen mit einem Trainingspartner. Zuerst erlernt man die formalen Grundtechniken (Kihon), um die Basisqualitäten wie einen festen Stand, schnelle Beinarbeit, Koordination von Bewegung und Atmung, Erdung, Wechsel zwischen Spannung und Entspannung, Konzentration etc. zu festigen. Danach erlernt man die Anwendung von Kihon für Selbstverteidigungssituationen und Sparring. 

 

Kata = Soloformen


Die Kata stellen das Herzstück des Karate dar. Einfach gesprochen ist eine Kata eine Reihe von aufeinander folgenden Grundtechniken in einer vorbestimmten Form. Sie ist so organisiert, als würde man sich gegen mehrere Angreifer verteidigen. Kata-Training ist eine Form des Übens, in der die Basisqualitäten von Kampfbewegungen und -techniken in einer harmonischen Weise ausgeführt werden. Es erfordert ein hohes Niveau an Konzentration und Balance von den Karateschülern.
Obgleich die Kata, genauso wie die Grundtechniken darauf abzielen die essentiellen Bewegungsqualitäten zu entwickeln, sind sie gleichzeitig auch eine Art Enzyklopädie von Selbstverteidigungstechniken. Jede Bewegung in den Kata stellt tatsächlich eine Sammlung verschiedener Kampftechniken und / oder -prinzipien dar, die zusammen mit einem Partner unter der Bezeichnung Bunkai Kumite trainiert werden. 

Die Kata des Goju-Ryu


Man unterscheidet u. a. zwischen Heishugata (Kata der "geschlossenen Hand" [H]) und Kaishugata (Kata der "offenen Hand" [K]). 

Gekisai Dai Ichi           =  [K]      Angreifen und Zerstören Nr.1
Gekisai Dai Ni             =  [K]         Zerstörende Angriffe

Seenshin                     =   [K]       Ringen; aus dem Gleichgewicht bringen

Shisochin                    =   [K]       4-Richtungskampf

Sanseru                       =   [K]       36 Hände

Sepai                            =   [K]       18 Hände

Kururunfa                    =   [K]       frei übersetzt: Ruhe vor dem Sturm

Sesan                          =    [K]      13 Hände

Suparimpei                 =    [K]      108 Hände

Sanchin                       =    [H]     3 Gefechte ( Chojun und Kanryo Higaonna Version )

Tensho                        =    [H]      Kreisende Handflächen 

 

Kumite = Kampfübungen


Hierunter fallen eine Vielzahl von verschiedenen Übungen mit wechselnden Angriffen und Abwehren bzw. Verteidigungen. Dabei gibt es einfache und komplizierte, langsame und schnelle Kombinationen.

Die Kampfübungen des Goju-Ryu decken das ganze Spektrum des (waffenlosen) Kämpfens ab. Der Fokus ist mal auf Distanzkampfsituationen, mal auf Nahkampf und/ oder nachfolgenden Bodenkampf gerichtet. Der Standkampf wird dabei aber betont.
Ein wichtiger Bestandteil sind die auf der Analyse der Kata-Bewegungen für Selbstverteidigungsituationen ((Oyo) Bunkai Kumite) begründeten Kampfübungen.
Zwei fortgeschrittenere Kampfübungen sind das Kaki-e und Iri Kumi. 

 

Kaki-e

 

Kaki-e ist eine Übungsform bei der die Karateka im physischen Kontakt miteinander bleiben, während sie sich gegenseitig ziehen, schieben und kontrollieren. Von hier aus werden s. g. Tuite oder Gyakute Techniken angewendet, wie z.B. Würfe, Gelenkhebel, Druckpunkt-Techniken etc.
Mit anderen Worten, Kaki-e ist eine Grappling-Übung.  

 

Iri Kumi

 

Im Freikampf oder Iri Kumi kommen diese Grappling-Techniken ebenfalls zur Anwendung. Obgleich der 'Infight' typisch für das Iri Kumi ist (= Nahkampf), beinhaltet es auch Distanzkampf und Übergänge zum Bodenkampf. Iri kumi ist ebenfalls das Wettkampfsystem des Goju-Ryu Karate. Es wird in der Regel in Leichtkontaktform praktiziert. 

 

Technisches Curriculum

 

Junbi Undo = Vorbereitende Übungen

Chikara Undo = Kraftübungen
Junan Undo = Dehnübungen
Kokyu Undo = Atemübungen
Kiko Undo = Ki-Übungen 

Kumite - Kampfübungen, Sparring

 

Tanren Kumite


wörtl: schmiedende Kampfübungen 
    
Ude Tanren oder Kote Kitae = Schmieden, Abhärten des Unterarms
Tai Atari                                   = Übung zum Abhärten des Körpers, wörtl: Körperschlageübungen
San Dan Uke Harai                = Block auf 3 Ebenen, wörtl: Fegen
Kaki-e                                      = Klebende Hände (Übung)

Yakosuko Kumite


abgesprochene Kampfübung

Ippon Kumite                         = Kampfübungen mit einerTechnik
Nihon Kumite                        = Kampfübungen mit zwei Techniken
San Dan Gi                             = Übung auf 3 Ebenen, Stufen
Renzoku Kumite                   = aufeinanderfolgende Kampfübungen 

Bunkai Kumite


Anwendungsübungen der Kampftechniken

Kihon Bunkai                        = Anwendungsübungen mit einfachen Techniken im Partnertraining
Dento Teki Bunkai               = Traditionelle Anwendungen
Oyo Bunkai                           = Variationen der Anwendungen 

Jiyu Kumite = Freies Sparring

Jiyu Ippon Kumite               = freies Sparring mit einer Technik
Jiyu Nihon Kumite               = freies Sparring mit zwei Techniken
Randori Kumite/Iri Kumi     = Sparring, Nahkampf
Kaki-e Kumite                       = Sparring der klebenden Hände

 

2. Nage 

Aus dem Trainingsalltag erstellen wir Videos, die an dieser Stelle veröffentlich werden. Es werden weitere noch folgen.

Trainingsvideos

DAN-Vorbereitung

 

Meine Vorbereitung zum 1. DAN, zusammen mit meinem Trainings- und Prüfungspartner Boban vom Karateverein Lüdinghausen.

13. Nage mit Christian und Matthias.

Freikampf (Oyo-Kampf) mit Christian und Gerd

Da es sich um alte Aufnahmen handelt, bitten wir die etwas schlechte Qualität zu entschuldigen!

Freikampf mit Christian und André, zum Ende hin leider verwackelt und nicht mehr ganz bei der Sache. :-)

Training mit der Agilityleiter

 

Shiko Dachi an der Agilityleiter

Training vom 11.07.2026

Christian im Training mit dem Makiwara. Es kann nicht nur ein Fausstoß (Zuki) trainiert werden, sondern auch Fußtritte (Geri) oder Ellenbogenschläge (Empi) und andere Techniken. Komm vorbei und teste es selbst!

 

Trainingsgeräte

 

Hier seht eine Auswahl unserer Trainingsgeräte, überwiegend traditionell, teilweise modern.

Von links nach rechts:, traditionelle Geräte:  Shinais (Bambusschwert), Chishi (selbstgemachte, Betongewichte, früher aus Steinen hergestellt), Makiage Kigu (Gewicht am Seil), Nigiri Game (mit Steinen gefüllte Tonkrüge), Ishisashi (selbsgebaute Handgewichte aus Beton), Hanbo (kurzer Holzstab als Waffe) und moderne verschieden Pratzen für Hand- und Fußtechniken.

 

Wenn ihr diese Trainingsgeräte und Waffen einmal ausprobieren möchtet, dann kommt jederzeit zu einem Probetraining vorbei!

Links: Makiwara, Schlagpfosten (achtsam herantasten!)

 

Rechts: Kongoken, 

(Großer Metallring, nicht ganz leicht) 

 

Beides traditionelle Traningsgeräte

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