Lehrgang „Nage-Waza“
(Karate spezifische Wurftechniken)

Wir haben im Chiisai - Mori in Senden am 8. September einen Lehrgang mit dem Thema „Nage-Waza“ (Karate spezifische Wurftechniken) angeboten.

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Diesem Angebot sind insgesamt 25 interessierte Karatekas aus der eigenen Abteilung sowie aus befreundeten Karatevereinen (Lüdinghausen und Münster) gefolgt. Ein Schüler des Chiisai-Mori ist dafür im Rahmen eines Urlaubes aus dem weit entfernten arabischen Bahrain angereist: Hendrik Müller, der viele Jahre in Senden trainiert hat, bis ihn die Arbeit in die Ferne verschlug. Dort trainierte er unermüdlich weiter und kam zu den Dan-Prüfungen zum Abgleich immer wieder ins Dojo zurück, um sich dort mit Christian Kleuter (Dojo-Leiter) auszutauschen. Mittlerweile trägt Hendrik den 4. Dan und betreibt seit kurzem auch einen Karateverein, mit Wurzeln aus dem Chiisai-Mori, in Bahrain. 

Da das Thema „Nage-Waza“ im Training weitestgehend wenig behandelt wird, hat sich der Dojoleiter der Abt. Chiisai-Mori, Christian Kleuter, vorgenommen, dies, durch weitere Lehrgänge zum Thema, zu ändern. Bei diesem Lehrgang am 8. September erklärte Kleuter als Einstieg die Entwicklung und den traditionellen Ursprung dieser Nagetechniken. Dieser Part ist im traditionellen Training unter anderem ein wesentlicher Bestandteil des Trainings und nicht- wie viele Vereine es sehen- nur als Beiwerk zu trainieren. Sensei Kisaki hat diesen Baustein mit Bedacht gewählt. Hierdurch werden die Karatekas systematisch an den Zweikampf herangeführt, in dem sie das aus dem Grundlagentraining erworbene Wissen nun in vorgegebenen Partneranwendungen üben können. Das reicht bis zum respektvollen Freikampf, bei dem alles, was die Kampfkunst hergibt, erlaubt ist. Dieses findet im modernen, sportlichen Karate mittlerweile leider immer weniger an Bedeutung.

Die Lehrgangsteilnehmer mit Dangraden (Schwarzgut) haben zunächst alle 24 niedergeschriebenen „Nage-Waza“ vorgemacht und anschließend wurden einige Wurftechniken unter Anleitung einzelner Danträger intensiv geübt und im Dialog die Prinzipien erörtert. So füllten sich die Stunden von 12:00 bis 18:00 Uhr mit vielen interessanten und neuen Informationen für jeden Einzelnen. Trotz der anstrengenden Zeit waren alle Teilnehmer sehr zufrieden mit dem, was sie in Theorie und Praxis erlernt haben. Eine Bestätigung für Christian Kleuter, dieses Thema in der Zukunft weiterhin anzubieten.

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